10. Juni 2026

Umsatzsteuerliche Risiken bei innergemeinschaftlichen Erwerben

Beim innergemeinschaftlichen Erwerb wird eine Ware aus einem anderen EU-Mitgliedstaat nach Deutschland geliefert. Der Erwerb unterliegt grundsätzlich der deutschen Umsatzsteuer.  Wird der Vorgang nich korrekt erkannt, kann es zu einer Doppelbesteuerung kommen,etwa wenn ausländische Umsatzsteuer berechnet wird und zusätzlich Erwerbsteuer anfällt. Um dieses Risiko zu vermeiden, sollte beim Einkauf stets eine gültige deutsche Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angegeben werden. Die Rechnung ist sorgfältig zu prüfen. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann die im Rahmen des innergemeinschaftlichen Erwerbs geschuldete Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend gemacht werden. 
29. Mai 2026

Abschaffung des Ehegattensplitting und mögliche steuerliche Auswirkungen 

Ehegatten und eingetragene Lebenspartner können im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung den Splittingtarif wählen. Dabei werden die Einkünfte beider Partner zusammengerechnet, halbiert, nach dem Grundtarif besteuert und anschließend verdoppelt. Diese Methode führt regelmäßig zu einer niedrigeren Gesamtsteuerbelastung, insbesondere bei unterschiedlich hohen Einkommen.  Der Splittingtarif wirkt vor allem durch eine Milderung der Steuerprogression und die doppelte Nutzung des Grundfreibetrags. Eine Abschaffung ohne gleichzeitige Senkung der Steuersätze würde für viele Steuerpflichtige faktisch eine Mehrbelastung bedeuten. Besonders betroffen wären Haushalte […]
13. Mai 2026

Mindestlohn und Geringfügigkeitsgrenze 2026 

Mit Wirkung zum 01.01.2026 stieg der gesetzliche Mindestlohn auf 13,90 Euro je Stunde. Infolgedessen erhöht sich die monatliche Geringfügigkeitsgrenze für Minijobs auf 603 Euro. Das maximal zulässige Jahresentgelt beträgt damit 7.236 Euro.  Der Übergangsbereich (Midijob) beginnt ab 603,01 Euro Monatsentgelt und reicht bis 2.000 Euro. Für Arbeitnehmer in diesem Bereich gelten reduzierte Sozialversicherungsbeiträge.  Ab dem 01.07.2026 besteht zudem erstmals die Möglichkeit, eine einmal erklärte Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht einmalig für zukünftige Zeiträume aufzuheben. Maßgeblich sind die Vorgaben der Geringfügigkeits-Richtlinien 2026.
9. Februar 2026

Gutscheine und Sachbezüge für Arbeitnehmer

Gutscheine und Sachbezüge sind ein beliebtes Instrument, um Mitarbeitende zusätzlich zum Gehalt zu motivieren und zu belohnen. Damit diese Vorteile steuerlich begünstigt bleiben, ist jedoch eine […]
6. Februar 2026

Erhöhung des Mindestlohns und der Minijobgrenze

Zum 1. Januar 2026 wurde der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland angehoben. Diese Anpassung wirkt sich unmittelbar auf geringfügige und sozialversicherungsrechtlich privilegierte Beschäftigungsverhältnisse aus und erfordert eine […]